11.04.2007
Von MARCUS BÖTTCHER
Köln - Jetzt könnte es teuer für den ,,Praktiker"-Baumarkt werden. Wenn es nach Konkurrent ,,OBI" geht, soll der große Konkurrent bis zu 250 000 Euro Ordnungsgeld zahlen.
Grund für die Forderung: Am 3.4. erwirkte OBI wegen einer unlauteren Werbekampagne eine einstweilige Verfügung gegen Praktiker. Die sollten aufhören, laut OBI ,,unlautere und irreführende" TV- und Radio-Spots zu senden, in denen die Leistungen des einen mit dem anderen Baumarkt verglichen werden.
Doch die liefen weiter. Jetzt die Quittung: OBI stellte beim Landgericht Köln einen Bestrafungsantrag. ,,Eigentlich haben wir alle Spots zurückgezogen. Wegen der komplexen bundesweiten Schaltung hat dass scheinbar nicht überall geklappt. Deshalb kommt jetzt vermutlich der Antrag von OBI", sagte Praktiker-Sprecher Harald Günter.
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