25.11.2006
Pommes-Alarm
Von MARCUS BÖTTCHER
Berlin - Dürfen wir bald gar nichts mehr essen? Schon wieder erreichen uns neue Schreckensmeldungen von Deutschlands Lieblingsspeise Nummer 1: Pommes frites. Die fettigen Kartoffelstäbchen sollen krebserregend sein!
Untersuchungen von Greenpeace und dem Fraunhofer Institut Schmallenberg haben ergeben: In den beliebten Pommes befinden sich Rückstände von perfluorierten Tensiden (PFT). Der unheimliche Verdacht: PFT verursachen Krebs.
Nicht das erste Mal, dass die knusprigen Kartoffelstäbchen negativ auffallen. Bereits 2002 fanden Verbraucherschützer in Tiefkühl-Pommes das Gift Acrylamid.
Es kommt noch schlimmer. Die jetzt nachgewiesenen Toxide werden zur Produktion von Polstermöbeln und Feuerlöschmitteln verwendet. Doch wie verseucht das Gift die Pommes? ,,Wegen ihrer fett- und wasserabweisenden Eigenschaft werden PFT zur Beschichtung von Pappschälchen verwendet. Auch in den Innenseiten der Pommes-Tüten und in Reinigungsmitteln zur Säuberung der Lebensmittelmaschinen werden sie verwendet", erklärt Greenpeace-Sprecherin Corinna Hölzel, ,,der Kunde kann sich gar nicht schützen". Die Umweltaktivistin bestätigt zwar, dass ,,die Krebs-Gefahr nicht akut ist. Grund zur Sorge besteht aber auf jeden Fall."
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