05.10.2006
Von MARCUS BÖTTCHER
Gummersbach - Das Champions-League-Heimdebut in der Dopatka-Halle von Leverkusen soll heute (20.30 Uhr) zu einer VfL-Super-Show werden: ,,Wir wollen unseren Fans etwas bieten, vor allem Spaß-Handball mit vielen Toren zeigen", gibt sich Top-Star Gudjon Sigurdsson angriffslus-tig. Norwegens Meister Sandefjord TIF muss sich auf eine heiße Elch-Jagd einstellen. ,,Ich erwarte offensiven, schnellen und attraktiven Handball meiner Mannschaft", fordert Trainer Alfred Gislason, ,,dann ist alles möglich".
Damit wie schon gegen FRAM Reykjavik (38:26-Sieg) ein erneuter Champions-League-Erfolg rausspringt, ,,dürfen wir nicht wieder die erste Halbzeit wie in Island verschlafen", so Alfred Gislason. Nach Startschwierigkeiten im hohen Norden nahm der VfL Reykjavik auseinander und zeigte Handball der Spitzenklasse. Wenn Gummersbach eine solche Leistung wiederholen kann, müssen sich die Norweger ganz warm anziehen.
,,Sandefjord hat eine ähnliche Mannschaft wie Reykjavik. Sie sind zwar körperlich stärker, aber nicht so schnell", resumierte Gislason nach dem Video-Studium des Gegners. Und genau diese Spielweise liegt dem VfL. Mit blitzschnellem Umschalten in die Offensive und vielen Tempogegenstößen sollen die ,,Elche" erlegt werden.
Taktisch sind die Oberbergischen gut auf den Gegner eingestellt, ausgerechnet Sandefjords Coach Oystein Havang kam dem VfL zu Hilfe. Kurios: Beide Trainer schickten sich gegenseitig Videos der ersten Partien in der Königsklasse zu. TIF Sandefjord, deren Mannschaft ausschließlich aus Norwegern besteht, unterlag dem slowenischen Meister Celje Pivovarna Lasko mit 26:37. Die Elch-Jagd auf zwei Punkte ist eröffnet: Gislason will in einer vollen Halle ,,unbedingt gewinnen".
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen